jueves, mayo 31, 2007

V A L E N C I A


letztes Wochenende bin ich aus dem kalten, nebligen, verregneten Santander, wo sich die Sonne derzeit hinter einem Berg von Wolken viel zu gut versteckt und von Sommer noch nicht einmal der leiseste Hauch zu verspüren ist, in den sonnigen, warmen Süden nach Valencia geflüchtet! Dank Esther, der Freundin von meinem Mitbewohner Tomás, wurde ich hervorragend mit Unterkunft, Stadtführungen, Paella essen & Co. versorgt!


Mercado central

Die Stadt, in der sich ein schönes Haus an das andere reiht!



eine Kirche (weiß nicht mehr welche - es gibt davon einfach zu viele!)
Ausblick vom Torre (alte Reste der früheren Stadtmauer)
Aufstieg auf den Turm Torre
Conjunto Catedralicio
????????? echt keine Ahnung mehr, was es mit diesem Gebäude auf sich hat
eine der vielen wunderschönen plazas
Sightseeing macht müde - Kaffeepause!
Conjunto Catedralicio (von der anderen Seite) la Lonja de la seda - von Innen (dort wurde früher v.a. mit Seide gehandelt) la Lonja - Innenhof
la Lonja - von außen

irgendwo im Zentrum
el ayuntamiento (Rathaus)
Correos (das Postgebäude),...
...in dem ich mir wegen der tollen Kuppel im Zentrum des Gebäudes fast den Hals verrenkte
Ciudad de las artes y las ciencias - ein faszinierender Komplex aus moderner Architektur


Oceanográfic - im Meerkundemuseum


America´s Cup - am Hafen in Valencia

Edificio del reloj
die spanische Tortilla fehlt natürlich nie
ein valenzianisches Volksfest - fiesta valenciana
die Fächer braucht man im Sommer
das valencianische Nationalgetränk - die Orxata - wurde natürlich auch probiert!
Sommer, Sonne, Meer & Strand

martes, mayo 15, 2007

San Vicente de la Barquera

Da die Unternehmungsmöglichkeiten nie ausgehen, haben wir heute einen Nachmittagsausflug in das alte Fischerdorf San Vicente de la Barquera, das mit seinem Meeresarm voll bunter kleiner Boote, Stränden und seinem alten Kern eine der malerischsten Ortschaften der kantabrischen Küste ist, unternommen.

Wegen seinem interessanten Bauensemble wurde der alte Ortskern von San Vicente 1987 zum Kulturgut Kantabriens erklärt. Besonders bemerkenswert sind die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert erbaute Kirche Santa María de los Ángeles, die Burg und die Reste der Stadtmauer. Aber auch die Brücken sind ein weiteres Kennzeichen dieser Gemeinde.
















Expedition ins kastilische Dorf...


...der Trip letztes Wochenende stand ganz im Zeichen der Entdeckung traditioneller, kastilischer Dörfer! Estefanía hat mich zu ihr nach Hause in ein Dorf namens Aldavia, nicht unweit von der romantischen, jedoch auch sehr kastilischen Kleinstadt Zamora, eingeladen. Aber seht selbst, was ich auf dieser Reise alles gesehen und erlebt habe...



Meine lustige - Typ zum Pferde stehlen - Mitbewohnerin Estefi kennt ihr ja schon von einigen Fotos! Das Haus von Estefis Eltern, von denen ich total herzlich empfangen wurde.
Danke für´s gute Essen, Mama Estefania!
Aber nicht nur gut gegessen haben wir, es wurde auch Wein in seiner traditionellen Trinkform verkostet!
Ein Ausflug mit Fahrrädern über Schotter und Stein bewirkten letztendlich, dass mir mein Po danach ziemlich weh tat, aber die Anstrengung war es wert...
...ich sah eine alte Brücke, die wegen Gefahr des Einstürzens jedoch nicht mehr befahrbar ist...
...und unglaubliche Ausblicke erboten sich uns hoch über einem "embalse"...
... und ein Nickerchen in der Sonne wurde eingelegt.
Am Samstag entführte uns ein Freund von Estefanía in sein Dorf Castillo de Alva, welches authentischer nicht sein kann! Es besteht aus 7 Häusern, in denen gleich viele Menschen wie Hunde wohnen, besitzt natürlich eine Mini-Kirche und das Beste: es gibt ein öffentliches Telefon!!!! Das funktioniert so: Telefon klingelt, Verantwortlicher aus dem Dorf hebt ab, Anrufer fragt: "Hola, ist der José da?", Verantwortlicher betätigt eine Glocke, die im Ganzen Dorf ertönt und einen Telefonanruf ankündigt oder schreit durch die Straßen: "José, deine Tante aus León is am Telefon!", betreffende Person eilt um den Anruf entgegenzunehmen - echt a Wahnsinn!
Aber neben den wenigen Steinhäusern erhebt sich auch noch, auf einem Hügel, ein altes Schloss - jetzt eine Ruine - aus dem 12. Jhdt... ...auf dem Weg dorthin wurden diverse Pflanzen genau unter die Lupe genommen!

Danis Dorf - malerisch am embalse gelegen...
...Blick durch ein "agujero" auf den embalse.
Auch ein Spaziergang durch die Kleinstadt Zamora wurde unternommen, man findet romantische Gassen,...
...unzählige Kirchen, alle romanisch, versteht sich, auf deren Dächern es sich Störche gemütlich gemacht haben,...
...die wuchtige Cathedral,...
...noch mehr Kirchen,...
...und eine punete romano, die den Fluss Duero überbrückt!
Der letzte Abend wurde, wie auch alle anderen zuvor, mit Freunden verbracht!

Eine glückliche Claudia kehrt - mit einem Paar Schuhe mehr im Koffer - nach Santander zurück!